Ein neues österreichisches Wissenschaftsmagazin wendet sich speziell an 14- bis 19-jährige Jugendliche. Die erste Ausgabe der Zeitschrift "SciQ" ist vergangene Woche erschienen und wird vorerst in einer Auflage von 20.000 Stück an alle höheren Schulen in Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie an Jugendzentren in ganz Österreich verteilt. Herausgeber ist der "Verein zur Förderung der Vermittlung zwischen Wissenschaft und Forschung", der von Erika Müller, einer Absolventin des Hochschullehrgangs für Wissenschaftskommunikation, gegründet wurde.

Müller ist Initiatorin und Chefredakteurin des Magazins und wird von einem Team unterstützt, das vor allem aus Absolventen und Lehrenden des vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) im Vorjahr erstmals veranstalteten Hochschullehrgangs besteht. Ziel der Zeitschrift sei es, "den Jugendlichen Lust auf Wissenschaft und Forschung zu machen", erklärte Müller am Dienstag im Gespräch mit der APA. Zusätzlich bietet das Magazin Studieninformationen, die auf die Universität vorbereiten sollen. Im ersten Heft spannt sich der Bogen der Beiträge von der Mikrosystemtechnik bis zu einer von österreichischen Studenten entworfenen Mars-Mission, von Konrad Lorenz bis zur Kulturgeschichte der Tattoos.

Finanziell unterstützt wurde die erste Nummer, die kostenlos auch bestellt werden kann, vom Infrastruktur- und Sozialministerium und der Kulturabteilung der Stadt Wien. (APA)