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Vorwurf der Beamtenbeleidigung an Effenberg: Hat er oder hat er nicht?

Foto: APA/EPA/Achim Scheidemann/Pool
Braunschweig - Der deutsche Fußballstar Stefan Effenberg hat am Mittwoch vor dem Braunschweiger Amtsgericht den Vorwurf der Beamtenbeleidigung zurück gewiesen. Detailliert schilderte der 35-Jährige den Ablauf einer Verkehrskontrolle im Februar. Laut Anklage soll der damalige Profi des VfL Wolfsburg dabei einen Polizisten als "Arschloch" bezeichnet haben. Gegen den Strafbefehl über 100.000 Euro hatte der Fußballer Widerspruch eingelegt. "Schönen Abend" "Ich hatte am Ende des Vorfalls 'Schönen Abend' gesagt", betonte Effenberg am Mittwoch. Der Beamte habe daraufhin "wie bitte?" gefragt. "Da habe ich ihm noch einmal betont gesagt 'Schönen Abend'", sagte der frühere Nationalspieler. Er habe die Kontrolle dann als beendet betrachtet und sei losgefahren. "Ein bisschen zügig gefahren" Effenberg war kontrolliert worden, weil er der Anklage zufolge auf der Autobahn A 2 Berlin-Hannover zwei Mal die Geschwindigkeit um 32 Stundenkilometer überschritten haben soll. "Ich bin ein bisschen zügig gefahren, dass gebe ich zu." Er gehe aber davon aus, höchstens zwischen zehn und 20 Stundenkilometer zu schnell gefahren zu sein. Seine Freundin Claudia Strunz und zwei Polizisten sind als Zeugen geladen. (APA/dpa/red)