Wien - Die Hälfte der heimischen Lastkraftwagen haben einen Monat vor dem Starttermin des Roadpricings noch keine "Go-Box", wie die Mautregistrierungseinheit für die Cockpits genannt wird. Auch ein Drittel der ausländischen Lkw, die regelmäßig über Österreichs Autobahnen kreuzen, haben noch nicht bestellt. Seitens Europpass, des österreichischen Mautbetreibers im Eigentum der italienischen Autostrade, heißt es dazu: "Das macht uns keine Sorgen, das haben wir erwartet, es ist wie bei der Vignette, alle ordern in letzter Minute."

Am Freitag endete die Vorbestellphase für die Mautboxen, ab Montag sind die Kasteln - in der Prepay- wie in der Postpayvariante - in den 223 in- und ausländischen Vertriebsstellen zu kaufen.

Peter Newole, einer der Geschäftsführer der Europpass: "Wir erwarten zu Beginn einige Engpässe, etwa am Brenner, in Hörbranz, Kiefersfelden oder Suben." Man habe aber mit rund fünfzig mobilen Boxverkäufern vorgesorgt, die den Vertrieb an den Grenzen entlasten sollen. (szem/DER STANDARD, Printausgabe 29./30.11.2003)