San Diego - Mehrere Angehörige von US-Soldaten haben am Samstag eine private Friedensmission in Irak begonnen. Der Sprecher der zehnköpfigen Gruppe, Fernando Suarez del Solar, erklärte vor der Abreise, nicht alle Amerikaner befürworteten die Besatzung Iraks. Dies müsse man dem irakischen Volk klar machen.

"Der gewöhnliche Amerikaner liebt den Frieden"

Solars Sohn starb vor acht Monaten in Irak, als er auf eine Streubombe trat. "Der gewöhnliche Amerikaner liebt den Frieden", sagte Solar. "Die Jungen Leute dort sehen die US-Flaggen auf den Uniformen unserer Soldaten. Sie bringen damit die Zerstörung ihres Lebens in Verbindung. Es ist sehr wichtig, dass wir sie erreichen."

Zu der Gruppe gehören unter anderem zwei Frauen von in den USA stationierten Soldaten und vier Vietnamkriegsveteranen, deren Söhne in Irak im Einsatz sind. Die zehn Friedensmissionare haben Unterstützerbriefe von 25 Kongressmitgliedern im Gepäck. Ein Sprecher der US-Streitkräfte in Bagdad sagte, er sei über die Sicherheit der Gruppe besorgt. Dennoch sei ihre Initiative willkommen. (APA/AP)