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Bild: Reuters/KIM KYUNG-HOON

Eine Typologie der mobilen User haben die renommierten Marktforscher von IDC veröffentlicht. Das Verständnis darüber, wie Konsumenten und Geschäftsleute die verschiedenen Geräte, Anwendungen und Dienstleistungen nutzen, sei für den Erfolg der Anbieter entscheidend, schreibt IDC. Die Untersuchung, die auf einem Panel von 12.000 Usern beruht, hat vier verschiedene Nutzer-Typen ausfindig gemacht.

Display-Fetischist

Der mobile User vom Typ 1 ist ein Display-Fetischist: Das sind Anwender, die ihr Gerät für Präsentationen nutzen. Gönnen sie sich einmal, was auch vorkommen kann, eine müßiggängerische Auszeit, greifen sie auf Unterhaltungs-Applikationen zurück. Typ 2 ist das Liebkind der Industrie, die so genannte mobile Elite. Dabei handelt es sich um die Personengruppe der so genannten "Early Adopters", die immer auf dem letzten Stand der Technik sein will, die neuesten Geräte, Anwendungen und Lösungen verwendet und das in der größtmöglichen Anzahl.

Minimalist

Der "Sargnagel" von Erzeugern und Providern ist dagegen Typ 3, der Minimalist. Als schieres Gegenteil der mobilen Elite verwenden die Minimalisten nur das Allernötigste, um ihre mobilen Bedürfnisse zu befriedigen. Typ 4 schließlich beschreiben die Marktforscher als Sprach- und Textfanatiker. Dabei handelt es sich um eine kommunikationsorientierte Gruppe, die auf textbasierte Nachrichtenübermittlung steht.

Es sei entscheidend für den Erfolg der Anbieter in der mobilen Welt zu verstehen, wie die Konsumenten die Technologie nützen und vor allem, wer sie nützt, schreibt IDC. Generell fordern die User eine bessere Performance und bessere Kapazitäten und eine Palette an Geräten und Anwendungen, die ihren jeweiligen Bedürfnissen entspricht. Die Anbieter von Hard- und Software und von mobilen Lösungen müssten auf die Bedürfnisse der Konsumenten eingehen und analysieren, wie sich diese im Laufe der Zeit verändern. (pte)