Der US-Verband der Musikindustrie RIAA hat erneut 41 User von Online-Tauschbörsen verklagt. An weitere 90 Personen wurden Warnbriefe verschickt, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Damit steigt die Zahl der seit September von der RIAA verklagten Personen auf 382. Laut Angaben der RIAA haben die nun verklagten User - wie die anderen zuvor - jeweils im Schnitt 1.000 Songs auf ihrem Computer über P2P-Systeme wie KaZaA für andere User zugänglich gemacht.

Alle 41 nun Verklagten seien unter den bereits zuvor verwarnten 308 Personen gewesen. Mit ihnen sei keine Einigung erzielt worden. Die restlichen 267 User haben sich demnach mit der RIAA geeinigt oder sind dabei, dies zu tun. Details zur Höhe der Einigungen wurden zwar nicht bekannt gegeben, die RIAA hat aber schon früher angegeben, dass die Entschädigungssummen im Schnitt bei 3.000 Dollar liegen. Die neuen Klagen wurden in zwölf Städten eingebracht (z.B. Seattle und Phoenix). (pte)