Lake Louise - Der italienische Ski-Verband hat am Donnerstag bei der FIS einen offiziellen Protest gegen die Wertung des zweiten Platzes von Rainer Schönfelder im Slalom von Park City eingelegt. Der 26-jährige Kärntner war im ersten Saison-Torlauf am 23. November im ersten Durchgang ausgeschieden, durfte nach Jury-Beschluss aber noch einen zweiten Lauf absolvieren, weil er von einem gestürzten Pistenarbeiter behindert worden war. Der ÖSV-Läufer nützte die Chance und belegte hinter dem Finnen Kalle Palander Rang zwei.

Die dreiköpfige Jury mit FIS-Renndirektor Günther Hujara, dem Österreicher Hans Grogl und US-Rennchef J. Clifford, die zuvor mit 3:0 für den neuerlichen Start von Schönfelder gestimmt hatte, gab nach dem Rennen jedoch einem Einspruch mehrerer Nationen statt und disqualifizierte Schönfelder. Diese Entscheidung wurde wiederum am Montag aufgehoben und Schönfelders zweiter Platz bestätigt.

Pum: "Das wird nichts bringen"

ÖSV-Alpinchef Hans Pum gibt dem Protest der Italiener keine Chance. "Das wird nichts bringen. Wenn sie wollen, können sie ja zum Sportgerichtshof gehen", meinte Pum. (APA)