Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: Reuters/Sugita

Wien - Für viele Jahre war Megapixel - die Zahl der Bildpunkte des Bildsensors - das Hauptkriterium für die Bildqualität von Digitalkameras. Aber wie bei technischen Entwicklungen davor ist für die meisten Fotografen das ausreichende Maß erreicht, andere Erwägungen - Handhabung, Features, Farbtiefe - treten in den Vordergrund.

Das Gros der Sucherkameras verwendet heute Chips mit einer Auflösung von drei bis fünf Megapixel (Millionen Bildpunkte). Diese Datenmenge errechnet sich aus der Zahl der Bildpunkte quer mal hoch, also bei einem Bild von 2048 Punkten quer und 1536 Punkten hoch entstehen rund 3,1 Megapixel; bei einer Bildgröße von 2560 mal 1920 Bildpunkten rund 4,9 Megapixel. Die Bilddateien, die aus diesen Datenmengen nach der Komprimierung durch die Software der Kamera entstehen, reichen für Papierbilder bis zu 20 mal 25 Zentimeter leicht aus; dabei wird, eine gute Aufnahme vorausgesetzt, kein Unterschied zwischen drei und fünf Megapixel-Kameras zu bemerken sein.

Wer größere Bilder will, tut gut daran auf eine höhere Pixelzahl zu achten - aber es gibt auch andere Vorteile einer hohen Auflösung: Etwa wenn man aus einem Bild elektronisch einen Ausschnitt wählen will (der weniger Pixel beinhaltet). Das ist auch die Basis digitaler Zooms auf Kameras: Anders als bei einem optischen Zoom (bei der die Optik für die Vergrößerung sorgt) wird dabei nur ein Ausschnitt elektronisch vergrößert. (spu/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6./7. 12. 2003)