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Mick Jagger bald ein Ritter.

Foto: APA/EPA/David G. McIntyre
London - Altrocker Mick Jagger (60) wird am Freitag nicht von Königin Elizabeth II. (77), sondern von Prinz Charles (54) zum Ritter geschlagen. Das bestätigte am Montag eine Sprecherin des Buckingham-Palastes in London. Die Queen sei am Freitag außer Haus und habe deshalb keine Zeit, sagte sie, dementierte jedoch, dass dies ein gezielter Affront gegen Jagger sei: "Das kommt relativ häufig vor, dass die Queen das nicht selbst macht."

Terminschwierigkeiten

Die Erhebung des Rolling Stones-Chefs in den Adelsstand war schon vor eineinhalb Jahren bekannt gegeben worden, doch Hofbeamte hatten seitdem vergeblich versucht, mit Jagger einen Termin auszumachen. Zwischenzeitlich hieß es, er habe kalte Füße bekommen, weil sich sein Bandkollege Keith Richards (59) darüber erregt hatte, dass der einstige Anarcho jetzt "nach höheren Weihen" strebe. Zuletzt hatte Jagger den Termin noch vom 10. auf den 12. Dezember verschoben, weil er nicht im Schatten des englischen Rugby-Helden Jonny Wilkinson stehen wollte. (APA/dpa)