Das Partnermodell von Microsoft ist der Wertschöpfungs-Sockel für die eigene Aktivität beteiligter Unternehmen. Diese hätten einen höheren Umsatz als der Durchschnitt der Unternehmen auf dem IT-Markt. Das bescheinigt die aktuelle Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Microsoft Deutschland GmbH" des "Muenster Institute for Computational Economics" (MICE) der Uni Münster im Auftrag von Microsoft Deutschland .

Geschäftsmodelle werden geschaffen

Laut Studie schaffe Microsoft mit seinem Partnermodell Geschäftsmöglichkeiten für andere Firmen. Insgesamt 11,2 Mrd. Euro Umsatz bei den Partnerunternehmen seien der Verbindung mit Microsoft zuzurechnen. Außerdem sollen aufgrund des Microsoft-Partnerprogramms 76.000 Arbeitsplätze entstanden sein.

Keine Erlöse, Einkommen oder Arbeitsplätze

Eine ebenfalls aktuelle, zweite Studie von MICE im Auftrag von Microsoft beschäftigte sich mit der volkswirtschaftlichen Bewertung von Open-Source-Software. Die Studie kam zum Schluss, dass sich die Entwicklung von Open-Source-Software außerhalb von gängigen Marktmechanismen bewegt. Entwicklerinteressen wären dadurch nicht auf die Kundenwünsche gelenkt. Kostenlose Software erwirtschafte keine Erlöse, biete keine Einkommen oder Arbeitsplätze.

Den staatlichen Instanzen legt die Studie nahe, sich in ihrer Rolle als IT-Nachfrager strikt von wirtschaftlichen Überlegungen lenken zu lassen. Die Unterstützung von Open-Source-Software sei kein Instrument der Wettbewerbspolitik und nicht zur Förderung des Mittelstands geeignet.(red/pte)