Wien - Die am Wochenende kolportierten angeblichen Verkaufsabsichten einzelner UTA-Eigentümer wurde am Sonntag von UTA-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Hönlinger in einer Aussendung dementiert: "Die Eigentümer von UTA führen weder Verkaufsgespräche noch gibt es Beschlüsse eines oder mehrerer Gesellschafter für einen Ausstieg aus der Beteiligung. Im Gegenteil: Beide Eigentümergruppen - die Landesenergieversorger und die Raiffeisen-Gruppe - stehen hinter dem Unternehmen und entwickeln es konsequent wertsteigernd weiter."

Man stehe möglichen strategischen Partnerschaften zwar prinzipiell offen gegenüber, sofern diese ebenfalls zu einer Wertsteigerung des Unternehmens beitragen, räumt der Aufsichtsratsvorsitzende ein, verfolge dieses Ziel aber nicht aktiv.

Vielmehr führen laut UTA entsprechende kosten- wie marktseitige Maßnahmen zu einer signifikanten Verbesserung der operativen Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr. "Dies zeigt", so Hönlinger weiter, "dass die klare Profitabilisierungsstrategie, die der Vorstand im Auftrag seiner Eigentümer seit zwei Jahren fährt, greift. In den letzten Tagen erfolgreich abgeschlossene Verhandlungen über die Neugestaltung der Netzverträge zwischen UTA und ihren Gesellschaftern sind ein weiterer konsequenter Schritt in diese Richtung. Dass solche Vorgänge nicht immer schmerzlos für die Beteiligten verlaufen, liegt in der Natur der Sache."

Im Vorfeld hatte UTA-Vorstand Johannes Schwertner von einem möglichen Einsparungsvolumen von 8 bis 10 Mio. Euro durch die Neukonzeption der Leitungsgebühren gesprochen.(APA)