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Viele Autofahrer gehen offenbar zu sorglos mit der Beleuchtung ihrer Fahrzeuge um. "Wir wissen aus der Arbeit der Stützpunktmitarbeiter, dass 20 Prozent der Lichtanlagen von Autos entweder defekt oder falsch eingestellt sind", erklärte ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl am Dienstag in einer Aussendung. "Standlicht, Abblendlicht und Fernlicht gehören zu den lebensnotwendigen Ausrüstungen der Fahrzeuge, deren Funktion regelmäßig überprüft werden muss."

Im Nebel und bei Dunkelheit kann es fatale Folgen haben, wenn ein nachfolgender Lenker eines Fahrzeuges beispielsweise annimmt, nur ein einspuriges Fahrzeug vor sich zu haben, weil nur ein Rücklicht leuchtet. Kerbl: "Stellt der Autobesitzer fest, dass ein Lämpchen durchgebrannt ist, muss dieses umgehend ausgetauscht werden."

Nebelscheinwerfer nur bei schlechten Sichtverhältnissen

Nebelschlussleuchten darf man nur bei Nebel und schlechter Sicht verwenden. Wenn die Sicht wieder besser wird, sind sie sofort abzuschalten, da sonst nachkommende Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Nebelscheinwerfer dürfen ebenfalls nur bei schlechten Sichtverhältnissen eingeschaltet werden und nur zusammen mit dem Abblendlicht.

Darüber hinaus sollten Scheinwerfergläser sauber sein und Leuchtweiten-Regulierung richtig eingestellt sein. "Matte Reflektoren oder falsch eingestellte Scheinwerfer können ebenfalls die Ursache für schlechte Sicht sein", erklärte Kerbl. (APA)