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London- Die Leiche einer britischen Greenpeace-Aktivistin ist drei Tage nach ihrem Verschwinden aus einem Fluss im brasilianischen Regenwald gefischt worden. Feuerwehrleute hätten die Leiche der Britin in der Mündung des Amazonas nahe der Hafenstadt Belem entdeckt, teilte eine Sprecherin der Umweltorganisation am Montagabend in London mit. Die Todesursache werde noch untersucht.

Die 27 Jahre alte Emily Craddock war zuletzt Freitag Abend an Bord des Greenpeace-Schiffs "Arctic Sunrise" gesehen worden. Es war auf dem Xingu-Fluss, mehr als 2.400 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, auf einer Mission gegen die Abholzung der Regenwälder im Amazonas-Becken unterwegs.

Polizei kündigt Untersuchung an

Die Leiche der Londoner Kindergärtnerin, die seit vier Jahren bei Greenpeace als Funkerin arbeitete, wurde unweit der Stelle gefunden, an der sich das Schiff bei ihrem Verschwinden Freitag Abend befand. An einer groß angelegten Suche der Hafenbehörden von Belem waren Flugzeuge und Schlauchboote beteiligt.

Die Bundespolizei in Belem kündigte eine Untersuchung des Todesfalls an. Die örtliche Bevölkerung nahm an der Suche nach der vermissten Britin regen Anteil, berichtete die BBC. (APA/dpa/AP)