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Vor dem Kommunismus hatte der polnische Adler eine Krone getragen ...

Foto: Archiv
Warschau - Im Warschauer Kulturpalast, der als architektonisches Symbol des Stalinismus die polnische Hauptstadt prägt, soll ein Museum des Kommunismus entstehen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der Warschauer Stadtpräsident Lech Kaczynski und die Stiftung "Socland" am Freitag. Das Museum soll in den "Katakomben" des im Stil des sozialistischen Realismus erbauten höchsten Gebäude Warschaus seine Heimat finden. Im Sommer wurde dort bereits eine provisorische Ausstellung von "Socland" gezeigt. Seit vier Jahren sammelt die Stiftung, zu deren Vorstand unter anderem der international bekannte Regisseur Andrzej Wajda gehört, Exponate, die die Geschichte des Kommunismus in Polen und der Welt dokumentieren. Außer Propagandaplakaten gehören dazu unter anderem auch Stacheldraht und Gegenstände aus sowjetischen Lagern. (APA/dpa)