Brüssel - Nach dem ersten Verdachtsfall von BSE in den USA plant die Europäische Union keine zusätzlichen Importbeschränkungen. Das erklärte eine Sprecherin der EU-Kommission, Antonia Mochan, am Mittwoch. Die Einfuhr von Rindfleisch aus den USA in die Europäische Union ist infolge eines Importverbots von hormonbehandeltem Fleisch ohnehin weitgehend untersagt. "Aber wir werden die Situation sehr gründlich beobachten für den Fall, dass weitere Schritte notwendig werden", sagte Mochan. Das US-Landwirtschaftsministerium hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ein Tier im Staat Washington positiv auf die Rinderseuche BSE getestet wurde. Laborproben wurden nach Großbritannien gesandt, mit Ergebnissen wird frühestens Ende der Woche gerechnet. Mehrere asiatische Staaten reagierten umgehend mit Einfuhrstopps für amerikanisches Rindfleisch. BSE trat bisher vor allem in Europa auf. (APA/AP)