Linz - Eine deutsche Lenkerin war in der Nacht zum Samstag 20 Kilometer weit im gesamten Baustellenbereich zwischen Sattledt und Haid auf der A1, der Westautobahn, in Oberösterreich als Geisterfahrerin unterwegs. Die 60-Jährige konnte erst nach einer Verfolgungsjagd gestoppt werden.

Die Deutsche wollte gegen Mitternacht von Linz nach Passau fahren, erzählte ein Gendarm. Allerdings versäumte sie die Abzweigung auf die A25 und fuhr Richtung Salzburg weiter. Am Ende des 20 Kilometer langen zweispurigen Baustellenbereichs, bei Sattledt, bemerkte die Frau plötzlich ihren Irrtum, drehte um und fuhr als Geisterfahrerin Richtung Linz zurück.

Um auf die A25 zu kommen, hätte sie die Umleitung über die Welser Westspange nehmen müssen. Die Wiener Richtungsfahrbahn ist zwischen Sattledt und Haid gesperrt.

Selbst ein Streifenwagen mit Blaulicht, der der Frau entgegenkam, konnte sie nicht stoppen. Also wendeten auch die Beamten und verfolgten die Lenkerin. Den Führerschein ist die Deutsche los, sie wurde angezeigt, so ein Gendarm. Sie soll leicht alkoholisiert gewesen sein. (APA, Der Standard, Printausgabe, 29.12.2003)