Frankfurt/Main - Eine Software aus Kalifornien verspricht den Ausweg aus der Informationsflut im Internet: Der "SuperSucher" (SuperSleuth) befragt mehr als 30 Suchmaschinen wie Altavista oder Yahoo zu den gewünschten Begriffen. Danach werden die als Treffer aufgelisteten Web-Seiten automatisch besucht und inhaltlich aufbereitet. Bei umfangreichen Recherchen zu einem allgemeinen Thema arbeitet das Programm einige Zeit, um Tausende von Web-Adressen aufzusuchen, zu lesen und die darin gefundenen Begriffe zu sortieren. Sinnvoll ist es in jedem Fall, die anzusteuernden Suchmaschinen vorher auszuwählen und die Anzahl der von ihnen gelieferten Treffer zu beschränken. Nach getaner Arbeit zeigt das Programm in seinem "Informationsfenster" wahlweise die ermittelten Internet-Adressen oder den Index mit allen dort vorkommenden Begriffen an - leider werden hier die deutschen Umlaute nicht richtig dargestellt. Mit einem Doppelklick auf einen Eintrag wird die entsprechende Web-Seite in einem eigenen Vorschaufenster geöffnet. Praktisch ist die stichwortartige Zusammenfassung zum Inhalt einer Web-Seite. Zu den angenehmen Seiten der Software gehört auch, daß die von einer Suchmaschine gelieferten, aber nicht mehr vorhandenen Web-Seiten ebenso rausfliegen wie mehrfach auftauchende Sites. Die Trefferlisten können in einer eigenen HTML-Datei gespeichert und bei Bedarf wieder aufgerufen oder aktualisiert werden. Der SuperSucher indiziert auch Dateien der Festplatte, wenn der Pfad des gewünschten Verzeichnisses angegeben wird und die Suchmaschinen im Internet deaktiviert werden. Benötigt wird ein PC (ab Pentium 100) mit Windows 95/98 oder Windows NT 4.0, ein Arbeitsspeicher von 16 MB und 20 MB freier Platz auf der Festplatte. (pte/ap)