Helsinki - Der weltgrößte Mobiltelefonhersteller Nokia hat im vierten Quartal 1999 deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Steuern sei um 52 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro (17,5 Mrd. S) von 836 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das finnische Unternehmen am Dienstag in Helsinki mit. Das Ergebnis lag damit über den Erwartungen von Branchenanalysten, die im Durchschnitt mit einem Vorsteuergewinn von 1,13 Mrd. Euro gerechnet hatten. Nokia erklärte, der Nettoumsatz mit Mobiltelefonen habe im Schlussquartal des vergangenen Jahres 4,25 Mrd. Euro erreicht. Das Betriebsergebnis habe in dieser Sparte 1,06 Mrd. Euro betragen. Im Gesamtjahr 1999 verkaufte Nokia den Angaben zufolge 78,5 Mill. Handys. Die weltweiten Verkäufe von Mobiltelefonen hätten schätzungsweise bei 275 Mill. Stück gelegen, hieß es. Im Bereich Netzwerke habe der Konzern im vierten Quartal 1,74 Mrd. Euro umgesetzt und einen operativen Gewinn von 334 Mill. Euro erzielt. Das Unternehmen will den Angaben zufolge seinen Aktionären für 1999 eine Dividende von 0,80 Euro je Anteilsschein zahlen, verglichen mit 0,48 Euro für 1998. Für das laufende Jahr bekräftige Nokia das bereits veröffentlichte Ziel einer Umsatzsteigerung von 30 bis 40 Prozent. Der Vorstand des Herstellers von Telekommunikationsgeräten, Nokia Oy, Helsinki, schlägt seinen Aktionären auf der Hauptversammlung am 22. März einen Aktienplit im Verhältnis eins zu vier vor. Wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte, soll das genehmigte Kapital von 480 Mill. neuen Aktien im Nennwert von sechs cts erneuert werden. Zustimmen sollen die Aktionäre außerdem, dem Rückkauf von bis zu 224 Mill. eigenen Aktien. (APA/Reuters)