Düsseldorf - "Irgendwie sass ich plötzlich dran und irgendwann dachte ich, machen wir gleich etwas Richtiges" sagt Werner Koch, Programmierer aus Düsseldorf, über die Genese von GnuPG. Was nur ein Plug-in für Pretty Good Privacy werden sollte, geriet im Verlauf des Jahres 1998 langsam aber sicher zu etwas Richtigem, nämlich einem vollwertigen Verschlüsselungsprogramm. Das erste Beta von GnuPG für die GNU/Linux-Plattform arbeitet mit einem symmetrischen 128-bit Schlüssel, bzw. 1024-bit (asymmetrisch) und kann PGP-Dateien lesen und verwalten. Im ersten (oberflächlichen) Test erwies sich die GnuPG als problemlos lauffähig und gut zu bedienen, die komplette Version 1.0 soll in etwa zwei Monaten erhältlich sein. (erich möchel) Volltext mit links