Frühling ist Wanderzeit. Dafür braucht man feste Schuhe und Funktionskleidung. Immer öfter mit dabei sind spezielle Wanderstöcke, so genannte Teleskopstöcke, die meist aus drei gleich langen, verschiebbaren Teilen bestehen. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat 20 Modelle zu Preisen von 20 bis 110 Euro getestet. Gute Stöcke gibt es demnach bereits ab 36 Euro, der Testsieger ist allerdings im höheren Preissegment zu finden. Alarmierend: Viele der Wanderhilfen erwiesen sich als nicht sehr stabil.

Vorteile bieten Wanderstöcke vor allem im geneigtem Gelände: Sie ersetzen die "fehlenden Vorderbeine", wodurch der Bewegungsapparat entlastet wird. Besonders beim Bergaufgehen hat man dank "Allradantrieb" mehr Kraft. Stöcke dienen auch der Sicherheit, weil sie für besseres Gleichgewicht sorgen.

Fast alle getesteten Modelle sind aus Leichtmetall. Zum Verklemmen der einzelnen Teile gibt es verschiedene Systeme, im Praxistest setzte sich jenes mit innenliegendem Spreizkeil durch. Die meisten Teleskopstöcke verfügen über ein solches Klemmsystem. Wichtig ist die Festigkeit - aber nur vier Modelle hielten laut "Konsument" einer Belastung von mehr als 80 Kilogramm stand.

Die meisten Stockgriffe sind aus Kunststoff oder aus einem Kork-Gummi-Gemisch. Die Neigung der Griffe ist eine Frage der persönlichen Vorliebe, wobei geneigte Griffe als ergonomischer gelten. Da die Stockspitzen einer großen Belastung ausgesetzt sind, sollten einzelne Teile austauschbar sein.(apa)