Linz - Mit einer österreichweiten so genannten "CO2-Rückholaktion" in Privathaushalten startet nun das "Netzwerk Energie" eine Informationskampagne zur Verminderung der Schadstoffe in privaten Haushalten. "Im Rahmen von Netzwerk Energie ziehen Partner aus Politik, Wirtschaft, Gewerbe sowie Interessenvertretungen an einem Strang, um mit gezielten Maßnahmen wie etwa Fragebögen, Informationsmappen die Althaussanierung zu forcieren", so die Verantwortlichen in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) in einer Pressekonferenz am Montag in Linz.

Man wolle mit dieser Initiative einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels leisten, denn es sei "dringender Handlungsbedarf gegeben, da unzählige Häuser schlecht gedämmt sind oder mit veralteten Technologien beheizt werden", so die Initiatoren. Deshalb wolle man jetzt gezielte Maßnahmen setzen, um Hausbesitzer "verstärkt zur Althaussanierung zu motivieren und damit das Kyoto-Ziel von minus 13 Prozent in möglichst vielen Haushalten Österreichs Wirklichkeit werden zu lassen".

Von Seiten des Netzwerks Energie schätzt man, dass "durch die zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der CO2-Rückholaktion bis zum Jahr 2010 rund fünf Prozent an CO2-Emissionen im Bereich der Privathaushalte in Österreich in einem Umfang von rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden können", hieß es bei der Pressekonferenz. (APA)