Foto: Matthias Cremer
Hat die japanische Küche schon so eine ganze Menge wundersame Dinge zu bieten, so darf die japanische Snack-Kultur als ganz besonders wunderlich bezeichnet werden. Nur ein Beispiel: bunte Plastiksäcke, in der Art, wie sie hier zum Aufbewahren von Chips verwendet werden, mit kleinen, getrockneten und in süße Karamellsauce getauchten Krabben oder aufgeklappten Mini-Fischerln . . .

Nicht ganz so exotisch, aber dennoch ein wertvoller Beitrag, der seine Wirkung beim wöchentlichen Treffen eines Snack-Vereins sicher nicht verfehlen dürfte, sind die "roasted hot green peas" des japanischen Herstellers Kasugai: Grüne Erbsen, die in einer Mischung aus Kartoffelstärke, Weizenmehl und Wasabi-Pulver geröstet werden, was dann einerseits recht interessant aussieht, andererseits vor allem durch den japanischen Kren eine doch überraschende Geschmacksempfindung bereit hält. Und wer die Packung alleine isst, braucht sonst nicht mehr sehr viel. (DER STANDARD/rondo/23/04/04)