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Fernsehen und Printmedien sind nach wie vor die Gesprächsstofflieferanten Nummer eins in Österreich. Das Internet holt dabei allerdings auf. Weniger häufig als mitunter angenommen plaudern die Österreicher über Wirtschaft und Politik: Wichtiger sind Freizeit, Wellness und Society, geht aus einer aktuellen Studie des SORA-Instituts im Auftrag der PR-Agentur Ecker und Partner hervor.

Sport kein Thema

Die häufigsten Gesprächspartner sind Verwandte, gefolgt vom Partner oder der Partnerin und Arbeitskollegen. Die Themen: An erster Stelle steht laut SORA "Privates" gefolgt von "Hobby/Freizeit" und Gesundheit. Die Innenpolitik findet sich relativ abgeschlagen auf Rang sieben, noch hinter Regionalpolitik und Society. Was viele überraschen mag: Sport als Gesprächsthema landete auf dem letzten Platz.

Frauen wichtige Meinungsbildner

Wie das im Land der Hermann Maier-Fans passieren kann, liegt laut SORA an den Männern: Die nämlich sind zwar die größte Sport-Zielgruppe - reden aber am wenigsten. Frauen dagegen seien die wichtigen "Multiplikatoren" in der Alltagskommunikation, heißt es. Da sie auch mehr persönliche Kontakte haben, fungierten sie als wichtige Meinungsbildner. Daher der Tipp der PR-Agentur Ecker und Partner: Wer seine Themen "setten" möchte, erreicht mit der Ansprache von Frauen mehr Netzwerke und Märkte. (APA)