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Eine vom italienischen Kunstmagazin 'Il giornal dell'arte' im Jahr 1998 veröffentlichte Bildkombo zeigt Leonardo da Vincis "Mona Lisa" vor (links) und nach (rechts) einer virtuellen Restauration. Das Gemälde hat im Laufe der Zeit eine gelbliche Tönung angenommen.

Foto: APA/ANSA/dpa/dpaweb
Paris - Trotz aller Bemühungen der Museums-Konservatoren nagt an der Mona Lisa der Zahn der Zeit: Der Pariser Louvre gab am Montag bekannt, dass das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci "beunruhigende" Veränderungen aufweist. An der "dünnen Pappelholz-Tafel" sei eine "größere Verformung als früher" festgestellt worden, hieß es in der Erklärung der Museumsleitung weiter. Das Problem solle Anfang 2005 durch eine "vertiefte wissenschaftliche und technische Untersuchung" ergründet werden. Das Louvre-Museum im Zentrum von Paris lockt jährlich Millionen Kunstfreunde an, nicht zuletzt mit der Mona Lisa.

Um das zwischen 1503 und 1506 entstandene Damen-Bildnis zu schützen, befindet sich das Gemälde hinter Panzerglas. Automatische Anlagen sorgen dafür, dass Lufttemperatur und -feuchtigkeit ideal sind. Um die Mona Lisa ranken sich zahlreiche Legenden. Vermutlich handelt es sich um ein Porträt von Monna Lisa, der Gattin des florentinischen Edelmanns Francesco del Giocondo. In Italien ist das Leonardo-Gemälde deshalb als "La Gioconda" bekannt.

Erst vor wenigen Jahren wurde das Gemälde in einem mit japanischen Mitteln geförderten Projekt für umgerechnet knapp vier Millionen Euro in einen Teil des "Salle des Etats" im Louvre umgehängt, um den Besuchermassen einen möglichst optimalen Blick auf die Dame mit dem unbestimmten Lächeln zu gestatten. (APA/AFP)