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Bedenklich!

TV-Nachrichtensendungen rauschen an rund 30 Prozent der Zuschauer einfach vorbei. Eine Studie beim nördlichen Nachbarn ergab, dass sich jeder Dritte nicht daran erinnert, was er gesehen hat. Allerdings konnte die legendäre, unvergessliche selbsthypnotisch anmutende Feier nach der sonntägigen Niederlage der polyglotten ÖVP-Löwin nicht mitberücksichtigt werden.

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Wurst.

Für uns ist auch so sonnenklar, dass die geringe Merkfähigkeit ein Faktum ist und etwas mit dem nicht enden wollenden Auftreten neuer Formate zu tun hat. Das bindet einfach Gedächtnisleistung. Schließlich geht's da munter weiter - die Superstarsuche ist nun etwa bei der Häuslichkeit angekommen. In "The Great Domestic Showdown" messen sich in den USA bei ABC sechs Bewerberinnen in Disziplinen wie Gärtnern und Kochen. Die siegreiche Superhausfrau kann sich dann fortan "America's Domestic Diva" nennen.

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Auch der deutsprachige Formatraum schläft nicht!

RTL sucht Zweierteams für ein Abenteuer namens "Peking Express": Zwischen Juli und September sollen sie mit einem Tagesbudget von stolzen zwei Euro und ohne Tickets 10.000 Kilometer von Moskau nach Peking zurücklegen. Gewinnen wird das zuerst ankommende Paar.

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Stichwort Bildungs-TV-Folter:

In "Prominenten- Buchstabier-Test" sollen Bekannte antreten und zum Beispiel beantworten, wie man "Rhythmus", "Sauerstoffflasche" oder "Hieroglyphen" schreibt. Die RTL- Antwort auf die Sat.1-Idee? Der große Rechtschreibtest mit Hape Kerkeling. (tos/DER STANDARD; Printausgabe, 28.4.2003)

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