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Erteilte Wohnbaugenehmigungen

Grafik: APA
Wien - Rund 38.100 Wohnungen sind in Österreich im Vorjahr zum Bau bewilligt worden, um fast zehn Prozent weniger als im Jahr davor, gab die Statistik Austria bekannt. Mehr als jede vierte bewilligte Wohnung lag in Wiener Großbauten. Die Phase niedriger Wohnbautätigkeit hält seit Mitte der 90er-Jahre weiter an.

Nach 1995 lagen die jährlichen Bewilligungszahlen meist deutlich unter jenen des Vorjahres, wobei die größten Rückgänge mit Werten von jeweils rund einem Zehntel zwischen 1998 und 2000 zu registrieren waren. 2002 gab es kurzzeitig eine Trendwende: Erstmals seit 1996 wiesen die in diesem Jahr zum Bau bewilligten Wohnungen mit einem fünfprozentigen Plus wieder eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr aus.

Die rückläufige Entwicklung im Vorjahr sei vor allem auf den Mehrgeschoßbau zurückzuführen: Mit knapp 16.000 Wohnungen stellten die Bewilligungen hier den bisherigen Tiefststand seit Mitte der 90er-Jahre dar. Nach schrittweisen Rückgängen in den Jahren nach 1995 war 2001 der bisher geringste Wert zu registrieren (rund 15.500 Einheiten). Die vorläufige Bewilligungszahl von 2003 liege hier nur knapp über diesem Niveau, berichtet die Statistik Austria. (DER STANDARD Printausgabe, 28.4.2004, APA, cr)