Die neuen Sonnenbrillen feiern das modische Lebensgefühl der fünfziger bis achtziger Jahre. Glamour und Diva-Style bestimmen die Formen und Farben.


Ein wichtiger Trend: "Tropical" statt konservativ getönte Gläser. "Neben den klassischen Sonnenbrillenfarben enthält die Farbpalette für 2004 klingende Namen wie Papaya, Lychee, Kiwi und Aqua", berichtet Johann Pürmayr von Silhouette. Die neuen Farben bieten ebenso guten UV-Schutz wie braune oder graue Scheiben. Einige Designer setzen auf rauchige Abstufungen oder Spiegeleffekte von Silber, Bernstein, Grün, Blau, Malve oder Lila. Für den besonders "hippen" Look sorgen teilverspiegelte Gläser.

Großflächige und abdeckende Formen sind ein Muss

"Groß, auffällig, farbig, mondän, Vintage", ist der Trend. so erleben Shades a la Elvis oder Jacky O. ein Revival. Als Hommage an die Achtziger werden sogar getönte Fliegerbrillen wieder modern. Farb- und Designeffekte bringt das Mischen, Marmorieren und Einfärben der Kunststoffe. So entstehen Fassungen, die aussehen wie aus Knochen, Schildpatt oder Reptilhaut gefertigt. Die neuen Sonnenbrillen orientieren sich an den Farben und Formen der fünfziger bis achtziger Jahre, zeigen sich jedoch in frischen Details und modernen Materialien.

Accessoires mit Zusatznutzen

Polycarbonatgläser, Härtungen, Entspiegelungen auf der Innenseite, prismatisch kompensierte Gläser bei stark gewölbten Scheiben und robuste Fassungsmaterialien bieten "sichtbare" Vorteile. Bei Titanflex findet die Sonnenbrille selbst bei extremer Verformung in ihre Form zurück. Alle Serengeti-Gläser sind photochrom - sie liefern einen höheren Kontrast, indem sie sich bei starker Helligkeit verdunkeln und aufhellen, sobald sich der Himmel bedeckt. (APA/red)