Washington - Im April sind im Irak weit mehr US-Soldaten getötet worden als während der gesamten Hauptkampfhandlungen im Frühjahr 2003. Nach den Angriffen vom Donnerstag, bei denen insgesamt zehn Soldaten getötet wurden, erhöhte sich die Zahl der im Kampf getöteten US-Militärs nach Angaben des Pentagon im April auf mindestens 124. Als US-Präsident George W. Bush am 1. Mai vergangenen Jahres die Hauptkampfhandlungen in Irak für beendet erklärt hatte, waren 109 US-Soldaten gefallen. Insgesamt kamen seit Beginn der Militäraktion im März 2003 mehr als 730 US-Soldaten ums Leben, über 200 von ihnen durch Unfälle und Selbstmorde. (APA)