Wien - Das neue Sisi-Museum in der Wiener Hofburg stößt auf reges Publikumsinteresse: Von der Eröffnung vergangenen Samstag bis zum Donnerstag wurden bereits mehr 11.000 Besucher gezählt, teilte die für das Museum zuständige Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft mit. Man liege damit weit über den Erwartungen, so ein Sprecher.

Die Ausstellung, die gemeinsam mit den Kaiserappartments mit den Privatgemächern von Kaiserin Elisabeth besichtigt werden kann, bescherte der Hofburg in den ersten Tagen einen Besucherzuwachs von rund 20 Prozent. Zurückzuführen sei dies vor allem auf das große Interesse des heimischen Publikums. Der Ansturm der Individualtouristen stehe in der Hauptsaison noch bevor, und bei den organisierten Reisen werde man die Effekte wohl erst im nächsten Jahr stark merken, hieß es.

Das Museum wurde aus Anlass des 150. Hochzeitstags von Elisabeth und Kaiser Franz Joseph eröffnet. Es spannt in sechs Räumen einen Bogen vom Tod der Herrscherin in Genf und der daraufhin beginnenden Mythenbildung hin zum unsteten Leben sowie der Persönlichkeit Elisabeths. Das Bild einer stets selbslosen und beliebten Kaiserin wollen die Betreiber dabei als Legende entlarven. (APA)