Frankfurt - Nachtblinde Autofahrer verursachen laut Schätzungen ebenso viele Unfälle mit Personenschäden wie Betrunkene. Dabei wissen die Betroffenen häufig gar nichts von ihrer Sehbeeinträchtigung, berichtete die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Weil sie tagsüber gut sehen könnten, hielten sie die nächtlichen Probleme für normal. Dabei machten sie beispielsweise plötzliche Hell-Dunkel-Wechsel kurzzeitig völlig orientierungslos.

Bei Nachtblinden ist dem Bericht zufolge ein Teil der Sinneszellen im Auge, die "Stäbchen", geschädigt. Für sie herrscht nachts außerhalb einer Lichtquelle undurchdringliche Finsternis. Wer mit solchen Problemen zu kämpfen hat, sollte diese ernst nehmen und vom Augenarzt abklären lassen, rät das Magazin. (APA/AP)