Wien/München - Die SoftM Software und Beratung AG (München) hat die Wiener Firma Wolfgang M. Roser Software-Support übernommen. Die Gesellschaft wird in die Ende 1998 gegründete SoftM Software und Beratung GmbH (Wien) eingebracht, an der die SoftM AG (München) mit 75 Prozent und Wolfgang M. Roser, der die Geschäfte der Gesellschaft führt, die restlichen 25 Prozent hält, teilte SoftM am Montag mit. Im Geschäftsjahr 1998 habe Roser mit 15 Mitarbeitern einen Umsatz von zirka 3 Mill. DM (1,53 Mill. Euro/21 Mill. S) erzielt. Mit der Akquisition werde die Internationalisierungsstrategie der SoftM-Gruppe fortgesetzt und die Marktstellung im zusammenwachsenden Euro-Raum gestärkt, wie es hieß. Der österreichische AS/400-Markt umfasse rund 3.000 Anwender und werde seitens der Softwareanbieter durch überwiegend kleinere Softwarehäuser mit einer Kundenbasis von etwa 50 Kunden gekennzeichnet, so SoftM. Mit einem Stamm von rund 100 Kunden verfüge Roser über eine sehr gute Stellung in diesem Markt. Insgesamt sei der SoftM-Kundenkreis damit auf 1.230 Kunden gestiegen. Bereits zu Jahresende 1998 hat SoftM daneben die Anteile an der bereits zur Unternehmensgruppe gehörenden SoftM Stuttgart GmbH um 10 auf nunmehr 60 Prozent aufgestockt. Nach der Gründung in Österreich und der Anteilsaufstockung in Stuttgart gehören zum börsenotierten SoftM-Konzern nun insgesamt 10 Gesellschaften. Die SoftM-Gruppe umfaßt zusätzlich die SoftM Hamburg GmbH, an der die SoftM AG mit 50 Prozent beteiligt ist. Derzeit beschäftigt die SoftM-Gruppe 325 Mitarbeiter. Mit der erfolgten Akquisition werde die bereits bekanntgegebene Planung für 1999 mit einem Umsatz von 95 Mill. DM und einem DVFA-Ergebnis von 5,4 Mill. DM (DM 3,25 je Aktie) "voll bestätigt".(APA)