Im Java-Rechtsstreit mit Sun hat Microsoft gegen die einstweilige Verfügung Berufung eingelegt. Der Software-Riese behauptet, das Gericht habe mit seiner Entscheidung einen Irrtum begangen. Der zuständige Richter, Ronald Whyte, hatte im November eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erlassen und das Unternehmen aufgefordert, innerhalb von 90 Tagen alle Produkte, die Java-Technik enthalten, so zu verändern, daß sie der Spezifikation von Sun entsprechen. Im Dezember hatte Microsoft um eine Verlängerung der Frist gebeten, über die der Richter noch nicht entschieden hat. Sun hatte Microsoft im Oktober 1997 wegen der Entwicklung einer nicht zu Suns Technik kompatiblen Java-Version auf Verletzung seiner Rechte an Java verklagt.(OEJC)www.pcwelt.de www.microsoft.com java.sun.com