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Im Rahmen der BMBF-Innovationsinitiative (Bundesministerium für Bildung und Forschung) soll am Leipziger ICCAS (Innovation Center of Computer Assisted Surgery) ein Zentrum für computerassistierte Chirurgie entstehen. Computer- und Robotergestützte Chirurgie ist vor allem auf digitale Daten angewiesen, die durch sehr unterschiedliche Systeme mit ihrer jeweils eigenen Sprache erhoben und verarbeitet werden. Eine gemeinsame Basis fehlt jedoch bisher. Diese Basis, ausgehend von den Anforderungen des Chirurgen zu erarbeiten, ist Aufgabe des ICCAS. Abläufe Dazu müssen die Transparenz der Abläufe hergestellt, Ähnlichkeiten abgesteckt und eine einheitliche Schnittstelle gefunden werden. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit von Chirurgen, Radiologen, Informatikern und Ingenieuren erforderlich. Neben der Klärung der Grundsatzproblematik wollen die Wissenschaftler die Medizintechnik für die Computer- und Robotergestützte Chirurgie so verbessern, dass Produkte entwickelt werden, die vielseitig einsetzbar sind und über Module ganz spezifische Verwendungszwecke erfüllen. Eingeschlossen ist die Zusammenführung verschiedener Datenquellen wie Magnetresonanztomografie und Computertomografie. Diese Systeme müssen untereinander kommunizieren, damit sie im OP zeitgleich präsent sind. Aufgabe "Die Chirurgie steht vor einer neuen Herausforderung. Eine zunehmende Fülle digitaler Informationen steht zur Verfügung, die optimal genutzt werden müssen. Das neue Interdisziplinäre Zentrum für Computer- und Robotergestützte Chirurgie kann uns dabei sehr voranbringen", kommentiert ICCAS-Sprecher Professor Jürgen Meixensberger. (pte)