Wien - Der "Rabenmuttertag" der SPÖ würde berufstätige Frauen nur stigmatisieren, kritisierte ÖAAB-Frauenvorsitzende Gertrude Brinek in einer Presseaussendung am Dienstag. Nicht die "Fundamentalopposition der SPÖ", sondern die "zukunftsweisende Politik der ÖVP" - als Beispiel nannte Brinek das Recht auf Teilzeit, das demnächst im Parlament behandelt werde - würde der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen. Es brauche flexible, kreative Modelle, die individuell die besten Lösungen bringen. Außerdem müsse sich die SPÖ entscheiden, ob sie Frauen, die eine intensivere Familienphase wünschen, weiter diskriminieren wolle, so Brinek. (APA)