Wien - Der börsenotierte Wiener Versicherungskonzern UNIQA hat im ersten Quartal 2004 seine vollkonsolidierten abgegrenzten Prämieneinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 25,8 Prozent auf 817,4 Mio. Euro gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mitteilte, zog das Geschäft in der Schaden- und Unfallversicherung um 38,3 Prozent auf 299,7 Mio. Euro und in der Lebensversicherung um 29,7 Prozent auf 334,1 Mio. Euro an. Die Konzernprämien in der Krankenversicherung legten um 4,7 Prozent auf 183,6 Mio. Euro zu.

Die Auslandsgesellschaften der UNIQA-Gruppe steigerten im ersten Vierteljahr 2004 ihre Prämieneinnahmen um 58,4 Prozent und steuerten 99,7 Mio. Euro zum Prämienvolumen des Konzerns bei.

Gesamtjahresergebnis soll deutlich steigen

Für das Gesamtjahr 2004 stellte UNIQA-Chef Konstantin Klien heute neben einer weiteren Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses und einer Kostensatzreduktion ein erneut verbessertes Ergebnis in Aussicht. Klien: "Unter der Voraussetzung, dass größere Naturkatastrophen und außergewöhnliche Großschäden ausbleiben und die Kapitalmärkte zumindest seitwärts gehen, erwarten wir aus heutiger Sicht für 2004 ein EGT, das deutlich über dem Wert des Vorjahres liegt." 2003 konnte der Vorsteuergewinn (EGT) auf 68,3 Mio. Euro verdoppelt werden. (APA)