Nach der ÖTV-Entscheidung, das Weltgruppen-Viertelfinale gegen die USA (10./11. Juli) an Innsbruck zu vergeben, wird ein Tennis-Länderkampf erstmals in der Heimatstadt von Schett und Patricia Wartusch stattfinden. Das kann beim Kräftemessen mit Williams und Co nur hilfreich sein.

Gespielt wird der Fed-Cup-Schlager im Bergisel-Stadion und damit im wohl spektakulärsten Schauplatz, den Innsbruck zu bieten hat. ÖTV-Geschäftsführer Martin Reiter sah die Entscheidung auch als "riesengroßen Dank" an Barbara Schett, die für den Fed Cup praktisch immer zur Verfügung stand, aber noch nie in ihrer Heimatstadt spielen konnte. Kitzbühel hatte ebenfalls eine Bewerbung abgegeben, diese aber kurz zuvor zurückgezogen.

"Die teuerste Konstruktion bisher"

Tennis in jenem Skisprung-Stadion über Innsbruck, in dem der Slowene Peter Zonta im Jänner das Springen zur Vierschanzentournee gewonnen hat, stellt für die Organisation natürlich eine große und komplizierte Herausforderung dar. Der Boden muss begradigt werden, der Unterbau wird an die 40.000 Euro kosten und ist damit laut Reiter im österreichischen Tennis "sicher die teuerste Konstruktion bisher." Wie viele Zuschauer Platz finden werden, steht noch nicht fest. Ziel ist aber, "dass alle einen guten Blick haben."

Wo der Herren-Daviscup im September gegen Großbritannien stattfindet, steht noch nicht fest. Die Entscheidung darüber fällt Mitte Mai. (APA)