Kopenhagen - Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen ist wegen seiner Aussagen zu den Foltervorwürfen gegen US-Soldaten im Irak unter Druck geraten. Er musste eine vor dem Parlament in Kopenhagen Anfang der Woche abgegebene Erklärung revidieren, dass seine Regierung nichts von den Foltervorwürfen gegen amerikanische Soldaten gewusst habe. Wie dänische Medien am Donnerstag berichteten, hatte das Verteidigungs- und das Außenministerium schon vor Monaten Berichte über mögliche Misshandlung von irakischen Gefangenen erhalten. Der Premier hatte erklärt, er habe von diesen Berichten nichts gewusst. Auch seien diese Berichte nicht bei Kabinettssitzungen besprochen worden. (APA/dpa)