Wachsende Umsätze mit schnellen Internetanschlüssen und im Mobilfunk haben dem italienischen Telekomkonzern Telecom Italia im ersten Quartal dieses Jahres zu einem stärkeren Ergebnisplus verholfen als erwartet. Vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) habe sich das Ergebnis von Jänner bis März um 5,6 Prozent auf 3,494 Mrd. Euro erhöht, teilte das italienische Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz sei um 1,7 Prozent auf 7,418 Mrd. Euro gestiegen.

Nettogewinn habe 277 Mio. Euro betragen

Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebitda von 3,462 und einem Umsatz von 7,472 Milliarden Euro gerechnet. Das operative Ergebnis der Telecom-Italia-Gruppe stieg den Angaben zufolge um 17,1 Prozent auf 1,788 Mrd. Euro. Der Nettogewinn habe 277 Mio. Euro betragen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 397 Mio. Euro in gleichen Zeitraum des Vorjahres verbucht worden sei.

Im Festnetz-Geschäft sei beim Umsatz eine Steigerung um 1,4 Prozent auf 4,303 Mrd. Euro erzielt worden. Die Mobilfunktochter Telecom Italia Mobile (TIM) hatte am Dienstag ein Umsatzplus von zwölf Prozent bekannt gegeben.

Weniger Schulden

Wie Telecom Italia außerdem bekannt gab, sank der von Analysten viel beachtete Stand der Netto-Schulden des Unternehmens auf 30,8 Mrd. Euro nach 33,3 Mrd. Euro im Dezember 2003. Bis Jahresende will der Konzern seine Verbindlichkeiten auf weniger als 30 Milliarden Euro reduzieren. Analysten hatten auf Grund gesunkener Investitionen mit einem Rückgang im ersten Quartal gerechnet, prognostizieren aber wegen der dann fälligen Dividendenzahlung wieder eine Zunahme der Verschuldung im zweiten Vierteljahr.(APA)