Showmaster und TV-Produzent Günther Jauch gibt Castingshows auch in Zukunft wenig Chancen. "Dass Castingshows sich auf Dauer behaupten werden, sehe ich nicht", sagte der 46-Jährige am Donnerstag in Hamburg. "Ganz im Gegensatz zu den Quizshows: Nach deren Boom vor ein paar Jahren haben sich ein paar wenige gehalten und besitzen durchaus die Möglichkeit, länger auf dem Bildschirm zu bleiben."

Auch ihm als Produzenten - Jauch ist Chef der in Köln ansässigen TV-Firma I & U - seien Castingshows angeboten worden. Er habe aber abgelehnt. Der Sender, für den Jauch als Quizmaster ("Wer wird Millionär?") und Moderator ("Stern TV") tätig ist, hatte in den vergangenen Monaten mit Castingshows nicht sehr viel Glück: "Der Bachelor", "Deutschland sucht den Superstar" (2. Staffel") und das "Star Duell" fanden keine große Zuschauerresonanz.

Vom 11. bis 13. Juni wird Jauch zum siebten Mal die auf drei Tage angesetzte "5 Millionen SKL Show" moderieren, in der ein Kandidat, der Besitzer eines SKL-Loses, die Höchstsumme gewinnen kann. Nicht die Kandidaten selbst, sondern Prominente beantworten für die Mitspieler die Fragen. Im Rateteam sind dieses Mal dabei: Hellmuth Karasek, Hella von Sinnen, Anke Engelke, Marcel Reif und Ottfried Fischer. (APA/dpa)