Ob es um ORF-Programmiersünden geht, ...

Verfehlungen eines TV-Tagebuch-Schreibers, der wieder einmal den Schluss verraten hat, oder simple Fragen der Qualität: Das Schicksal von Jack Bauer in "24" beschäftigt STANDARD-Leser im Internet. Gegner kritisieren "Dumpf-Ami-Klischees", Befürworter fordern "die dritte Staffel, bitte, bitte!".

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Einen besonders kreativen Beitrag von UserIn "Flotte Lotte" wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Es geht um die Frage, wie die Serie weitergehen könnte:

"Die Bauer-Tochter wird sich den Haxn beim Bungee-Jumpen brechen, im Spital mit irgendwas infiziert werden, die Organmafia wird hinter ihrem Gaumenzapferl herhirschen, und mindestens wird sie sich in den schwulen Spitalspfarrer verlieben (der aber auch der Organmafia angehört), der wird sie retten wollen und wird deshalb von seinem Boss mit Stromstößen ermordet. Gerettet wird sie schließlich vom Waldmenschen (der sich in dieser Staffel mit ihr einbunkern wollte) - er ist im Spital zur Behandlung seiner Wahnvorstellungen und trifft sie zufällig, als sie gerade am Gang hysterisch hinter ihrem Daddy hertelefoniert."

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Beeindruckend.

Diese virtuos vorgetragene Zukunftsvision macht sich DER STANDARD zunutze und bittet Leser und Leserinnen um ihren Drehbuchvorschlag für eine Fortsetzung der Serie.

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Soll sich die Bauer-Tochter

wirklich den Haxn brechen oder eventuell doch noch einmal entführt werden (weil's jetzt eh schon wurscht ist)? Wer Ideen hat, wie "24" weitergehen soll, möge Vorschläge bitte hier posten. (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 7.5.2004)

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