Washington - Die Ermittlungen zu den Terroranschlägen in Madrid haben in den USA einer Festnahme geführt. Wie am Donnerstag in Washington verlautete, nahm die Bundespolizei FBI einen US-amerikanischen Rechtsanwalt im Staat Oregon fest. Es handelt sich dabei um eine Person, die möglicherweise direkte Kenntnis von den Anschlägen hat.

Der Nachrichtensender CNN berichtete, die Fingerabdrücke des 37-jährigen Brandon Mayfield aus Portland (Oregon) seien auf einem Plastiksack entdeckt worden, der Material für die Bomben von Madrid enthielt. Bei den Anschlägen waren am 11. März 191 Menschen getötet worden.

Der angeblich zum Islam konvertierte Anwalt habe einen Terrorverdächtigen in einem Sorgerechtsstreit vertreten. Nach dem 11. September 2001 waren in Portland mehrere Verdächtige festgenommen worden. Sechs von ihnen wurden für schuldig befunden, sich zum Kampf gegen die USA an der Seite der afghanischen Taliban verschworen zu haben. (APA/AP)