Wien - Eine neues, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstelltes Konzept für das "Tierheim des 21. Jahrhunderts" präsentierten Wissenschafter an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW).

Haltungsbedingungen verbessern

Das Konzepte setzt auf Modulbauweise, kann daher beliebig erweitert werden und berücksichtigt unter anderem das Territorialverhalten von Hunden und Katzen.

Ideale Haltungsbedingungen werden Tierheime nicht bieten können, schließlich sollen sie nur dazu dienen, jene Zeit zu überbrücken, in der herrenlose Tiere sicher aufbewahrt werden können, räumen die Wissenschafter ein.

Höhenverstellbare Liegeflächen

Im Hundemodul etwa sind Liegeflächen höhenverstellbar, so kann der Hundegröße Rechnung getragen werden. Zwischen den Futterplätzen sind Blenden angebracht, so können Rangordnungsprobleme vermieden werden. Ein eigener Kotplatz schließlich soll die Stubenreinheit der Tiere erhalten. Das Katzenmodul verfügt über eine dreidimensionale baumartige Strukturierung. Liegeflächen sind auf verschiedenen Höhen angebracht.

Generell besteht jede Einheit aus Freigehege und beheizter Innenzone. Die Module können sowohl auf die Zahl der untergebrachten Tiere als auch an die Größe der Gesamtanlage individuell angepasst werden. (APA)