Linz - Jene 79-jährige Linzerin, die am Vorabend des Muttertages von ihrem eigenen Sohn in der gemeinsamen Linzer Wohnung schwer verprügelt worden war, ringt im Linzer Unfallkrankenhaus weiter mit dem Tod. Die Verletzungen seien "sehr massiv und deshalb besteht nach wie vor eine akute Lebensgefahr", teilte das Krankenhaus mit. Über den Mann wurde Untersuchungshaft verhängt.

Der wegen seiner schweren Alkoholprobleme frühpensionierte 54-Jährige hatte am Samstagabend gegen 19.00 von seiner Mutter mit alkoholische Getränke gefordert. Als ihm die Mutter den gewünschten Schnaps verweigerte, schlug der Mann wie von Sinnen mit den Fäusten auf seine Mutter ein. Als die 79-Jährige regungslos auf dem Boden lag, schüttete der Alkoholiker einen Kübel kaltes Wasser über den Kopf.

Lebensgefährtin des Mannes fand schwer Verletzte

Die betagte Frau war zu diesem Zeitpunkt auf Grund der schweren Verletzungen aber bereits bewusstlos. Der rabiate Sohn ließ in weiterer Folge seine stark blutende Mutter am Boden liegen und zog sich in sein Zimmer zurück. Erst die Lebensgefährtin des Mannes fand die schwer verletzte Frau. Im Linzer Unfallkrankenhaus diagnostizierten die Ärzte später unter anderem mehrere Brüche der Gesichtsknochen sowie Serienrippenbrüche.

Der 54-Jährige ist bereits mehrfach wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten vorbestraft. Nach schweren Misshandlungen seiner Lebensgefährtin musste der Mann bereits auch eine Haftstrafe verbüßen. (APA)