Düsseldorf/Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank denkt über Zukäufe im Bereich des Privatkundengeschäfts in Europa nach. Das kündigte Vorstandschef Josef Ackermann in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) an.

Auf die Frage, ob dabei auch eine Übernahme der Postbank beabsichtigt sei, sagte Ackermann lediglich: "Aus guten Gründen nehmen wir zu Marktgerüchten generell keine Stellung."

"Kein Machtkampf im Vorstand"

Ackermann wies wie zuvor schon der Aufsichtsratsvorsitzende Rolf Breuer Medienberichte zurück, nach denen es in der Frage der Expansionsstrategie einen Machtkampf zwischen Vorstand und Aufsichtsrat gebe.

Von Unstimmigkeiten sei ihm nichts bekannt, sagte Ackermann. Die Zusammenarbeit zwischen ihm und Breuer könne nicht besser und einvernehmlicher sein als sie ist.

Zur Bereitschaft seines Hauses, sich an möglichen Fusionen in der Bankenlandschaft zu beteiligen, sagte Ackermann: "An uns wird das nicht scheitern, solange es für die Aktionäre, die Mitarbeiter und für Deutschland gut ist." (APA/dpa)