Wien - Gute Neuigkeiten für alle Freunde der possierlichen Seepferdchen: Mit 15. Mai werden diese bedrohten Meeresbewohner in die CITES-Liste (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) aufgenommen, wodurch sie einen besonderen Handelsschutz genießen. In nordamerikanischen Zoos und Aquarien wird dieser Anlass mit zahlreichen Events gewürdigt, meldete der World Wide Fund for Nature (WWF).

Nicht nur der monogame Lebensstil und die "männliche Schwangerschaft" sind die Unterschiede der Seepferdchen zu anderen Meerestieren. Alle 33 Arten sind auch enorm bedroht. Der Grund dafür sind u.a. Überfischung und eben unkontrollierter Handel.

Amanda Vincent von "Project Seahorse": "Schätzungsweise 24 Millionen Seepferdchen werden jedes Jahr gefangen, getrocknet und in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Sie sollen alles Mögliche heilen - von Asthma bis zu Impotenz. Hunderttausende werden wiederum lebend für Aquarien gefangen." (APA)