Traiskirchen - Ein wahrlich nicht alltägliches Lob kassierte Innenminister Ernst Strasser (V) vom Traiskirchner Bürgermeister Fritz Knotzer (S). Ansonsten die Aussagen des Ministers stets scharfzüngig kommentierend, zeigte sich Knotzer über das neue Aufteilungskonzept für Asylwerber sehr erfreut: "Das neue Konzept und die dazugehörigen Aussagen von Ernst Strasser - nämlich den Weggang von der Praxis der Massenquartiere, hin zu kleineren Einheiten für Asylwerber - ist sehr begrüßenswert", sagte der Bürgermeister am Freitag. "Die Stadt Traiskirchen und ihre Bevölkerung hat sicherlich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ihre zusätzlichen Fleißaufgaben für die Republik erfüllt. Die riesige Betreuungsstelle in Traiskirchen war sowohl für Bürger als auch für Flüchtlinge eine Belastung", so Knotzer weiter. Er appelliert nun an den Minister, "das neue Konzept einer raschen Aufteilung auch tatsächlich konsequent umzusetzen - nicht nur um die Traiskirchner Bevölkerung zu entlasten sondern auch um den Asylwerbern eine menschlichere Unterbringung zu ermöglichen." (APA)