Havanna - Ein Gericht in Havanna hat am Dienstag drei Dissidenten zu je drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Wie Menschenrechtsgruppen mitteilten, wurde ihnen "Störung der öffentlichen Ordnung", "Respektlosigkeit" und "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorgeworfen. Orlando Zapata Tamayo, Raul Arencibia Fajardo und Virgilio Marantes Güelmes waren den Angaben zufolge am 6. Dezember 2002 festgenommen worden, nachdem sie in einem Privathaus ein Treffen zum Studium der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen organisiert hatten. Es war schon der dritte Dissidentenprozess in Kuba in nur einem Monat. (APA)