Graz - Kurz vor Beginn der Hauptveranstaltung in Mariazell teilte die Gendarmerie mit, dass alle Busse untergebracht werden können. Es war zunächst fraglich, ob nicht aus dem Süden kommende Fahrzeuge nach Niederösterreich umgeleitet werden müssten. "Wir haben noch freie Busplätze in Gusswerk, von dort gibt es einen Shuttle-Bus nach Mariazell", so Oberstleutnant August Feyerer vom Einsatzstab der Gendarmerie in Mariazell.

"Die Besucher sind alle sehr diszipliniert", betonte Feyerer gegenüber der APA. Die Staus würden sich langsam auflösen, nur noch rund 70 Busse standen an den Einfahrten. Kurz vor 10.00 Uhr befanden sich bereits rund 1.250 Busse am Wallfahrtsort. Der Busparkplatz bei Wegscheid war bereits in der Früh voll, trotzdem war eine Umleitung nach Terz (Niederösterreich) nicht nötig geworden.

Der Busandrang hatte zwar nachgelassen, umso stärker war in den Morgenstunden der Zustrom von Fußgängern nach Mariazell. Der Regen hatte ein Benützen der Pkw-Parkplätze unmöglich gemacht. Das Rote Kreuz meldete insgesamt 30 Einsätze zu ausschließlich leichten Verletzungen, welche ambulant behandelt werden konnten. Außerdem mussten 30 Jugendliche, die Fieber aufwiesen und wegen zu geringer Flüssigkeitsaufnahme dehydriert waren, im Turnsaal des Jugendgästehauses versorgt werden.

Auf Grund der Regenfälle in der vergangenen Nacht wurde die Situation im Bereich des Jugendlagers auf dem Festgelände von der Freiwilligen Feuerwehr stündlich überprüft. Eine in Aussicht genommene Teilevakuierung von sechs Zelten hat sich als nicht erforderlich erwiesen. (APA)