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Foto: EPA/Thorsten Lang
Wien - Die Glanzzeiten des Wiener Wurstelpraters sind zwar vorbei. Gegenüber Mickey Mouse, Donald Duck und Co. hat er dennoch aufgeholt. Mit einer konstanten Besucherzahl von 2,9 Millionen belegte der Prater im vergangenen Jahr den 37. Platz der weltweit beliebtesten Themenparks.

Damit verbesserte sich das österreichische Vergnügungsgelände um einen Platz, geht aus der Studie "Top 50 - die größten Themenparks der Welt" hervor, die das deutsche Beratungsunternehmen Themata am Freitag veröffentlichte.

Neuer Masterplan

Die Glanzzeiten des Praters könnten aber schon bald wiederkehren. Denn Ende April legte der von der Stadt Wien beauftragte Themenpark-Experte Emmanuel Mongon seinen Masterplan vor, mit dem er den Vergnügungspark umgestalten will. Seine Ideen knüpfen im Stil an die alten Zeiten an. Bei den Geräten will Mongon auf hochmoderne Technologien setzen.

Spitzenreiter der Themenpark-Weltrangliste blieb laut Themata-Studie der Disney's Magic Kingdom im US-Bundesstaat Florida mit einer stagnierenden Besucherzahl von 14 Millionen, gefolgt von Tokyo Disneyland in Japan mit 13 Millionen und Disneyland in Kalifornien mit 12,7 Millionen Gästen.

Weltweit ging die Besucherzahl in den Themenparks 2003 demnach um 0,9 Prozent auf knapp 251 Millionen zurück. Dies sei aber nach dem Rekordjahr 2001 mit 255 Millionen Gästen immer noch das drittbeste Ergebnis aller Zeiten.

Universal Studios in Hollywood größter Verlierer

Größter Verlierer nach Besucherzahlen waren nach Angaben von Themata die Universal Studios in Hollywood, die im vergangenen Jahr nur noch 4,6 Millionen Gäste anlockten und damit 624.000 weniger als 2002.

Dafür konnten die berühmten Filmstudios mit ihrem Auftritt auf der anderen Seite des Pazifik kräftig zulegen: Die Universal Studios Japan verbuchten ein Plus von mehr als 800.000 auf 8,8 Millionen Besucher.

Nach Regionen hielt Nordamerika unangefochten die Spitzenposition mit insgesamt 26 Themenparks und einem Marktanteil von 51,4 Prozent. Der asiatisch-pazifische Raum erreichte den Angaben zufolge mit zehn Parks gut 27 Prozent Marktanteil; Europa kam trotz einem Dutzend Freizeit- und Vergnügungsparks nur auf 19,4 Prozent.

Spitzreiter in Europa war Disneyland Paris, das mit einer leicht gesunkenen Zahl von 10,2 Millionen Besuchern auf Platz fünf der Weltrangliste landete.

Das Ranking beruht nach Angaben von Themata auf Eigenangaben der Parks, veröffentlichten Daten und Schätzungen. (APA)