Wien - Die Analysten der Erste Bank haben die Gewinnschätzungen für den heimischen Stahlhersteller Böhler-Uddeholm nach über den Erwartungen gelegenen Erstquartalsergebnissen erhöht.

Das Institut revidierte den Gewinn je Aktie für 2004 leicht von 5,83 auf 5,89 Euro. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2004 sei insgesamt "freundlicher", heißt es in einer aktuellen Analyse.

Für 2005 rechnet die Erste Bank mit einem Gewinn von 7,63 Euro je Böhler-Aktie nach bisher 7,09 Euro, den Gewinn für 2006 bezifferte das Institut mit 8,85 statt bisher 7,54 Euro. Begründet wurden die Anhebungen mit der steigenden Nachfrage in Europa sowie den Märkten in Asien und Südamerika. Auch am US-Markt sei eine leichte Verbesserung zu bemerken.

Weiters würden Umsatz und Ergebnis 2004 von der Übernahme der brasilianischen Spezialstahlfirma Villares Metals, die mit Beginn des zweiten Quartals in den Konzernabschluss einbezogen wird, unterstützt werden.

In den kommenden Jahre sollte Böhler-Uddeholm dann vom erwarteten Konjunkturaufschwung und der Erstarkung der Marktposition in den "Wachstumsmärkten" profitieren. Das Kursziel für die Böhler-Aktien sieht die Erste Bank weiterhin mit 80 Euro, auch die Anlageempfehlung "Buy" wurde beibehalten. (APA)